MESSPRINZIP

Trifft ein Lichtstrahl auf eine Oberfläche (Grafik 1) so wird dieser zum Teil reflektiert und zum Teil absorbiert. Der reflektierte Anteil kann dabei gerichtet, oder aber auch diffus sein. In vielen Fällen kann ein Teil des Lichts das Material sogar durchdringen und auf der anderen Seite wieder austreten. Alle diese Effekte sind von den optischen Eigenschaften des jeweiligen Materials abhängig.

Befindet sich ein Fehler auf oder in dem Material, können sich die Lichtanteile verändern (Grafik 2). So blockiert z. B. ein Zinnspritzer auf einer Glasoberfläche den Lichtanteil in Transmission fast vollständig, während sich der reflektierte Anteil erhöht. Durch eine geschickte Anordnung von Beleuchtung und Sensoren können diese Änderungen der Lichtanteile registriert und für die Oberflächeninspektion genutzt werden.


Im einzelnen können folgenden optischen Effekte auftreten:
• Wellenlängenunabhängige Änderung von Absorption und Reflektion und Transmission
• Wellenlängenabhängige Änderung von Absorption und Reflektion und Transmission
• Lichtstreuung
• Lichtablenkung
• Polarisationseffekte
• Effekte im UV-Bereich (Fluoreszenz)
• Effekte im IR-Bereich (Verändertes Absorptionsverhalten)

Die Sensoren von Algoscan sind so konzipiert, dass alle diese Effekte einzeln oder in Kombination genutzt werden können, um die best mögliche Fehlerdetektion und Klassifizierung zu garantieren.


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